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Sängerinnen und Sänger: Etta Cameron Regy Clasen Georgie Fame Torsten Goods Gitte Haenning Jan Harrington Knut Kiesewetter Udo Lindenberg Bill Ramsey Ron Williams
Saxophon: Herb Geller Ben Herman Bob Mintzer Uwe Steinmetz | Posaune: Joe Gallardo Nils Landgren Jiggs Whigham Nils Wogram
Trompete/Flügelhorn: Lennart Axelsson Gustavo Bergalli Ingolf Burckhardt Dusko Goykovich Ack van Rooyen
| Klavier/Keyboard: Jasper van’t Hof
Komposition/Leitung: Thierry Girault Dieter Glawischnig Peter Herbolzheimer Geir Lysne Ed Partyka Peter Reiter Florian Ross Maria Schneider Uwe Steinmetz Rainer Tempel |
stammt aus Buenos Aires. Er etablierte sich als eine der führenden Stimmen der jüngeren Generation in Südamerika, wobei er mit den hervorragendsten Gruppen und Solisten dieses Kontinents tourte und aufnahm. Sein Trompetenspiel war in den Gruppen von GATO BARBIERI zu hören und er trat auch mit dem MICHEL LEGRAND ORCHESTRA auf, um nur einige zu nennen. 1975 wanderte er nach Stockholm (Schweden) aus, wo er sich als einer der führenden Musiker auf seinem Instrument etablierte. Er spielte mit der SWEDISH RADIO JAZZ GROUP und dem STOCKHOLM JAZZ ORCHESTRA mit Gästen wie BOB BROOKMEYER (tb), BOB MINTZER (ts), JOE LOVANO (ts), PHIL WOODS (as), MARIA SCHNEIDER (arr) und JOHN SCOFIELD (git). Er tourte auch überall in Europa mit KLAUS IGNATZEK (p), CLAUDIO RODITI (tp), FLORIAN POSER (vibes) und vielen anderen. Etta Cameron ist eine der größten Jazz-Sängerinnen Europas. Sie arbeitete mit Größen wie Thad Jones, Clark Terry, Howard Johnson, Ed Thigpen, Dusko Goykovic, Niels Henning Ørsted Pedersen, Alex Riel, Horace Parlan, Ben Webster, Frank Foster, Ernie Wilkins, Kenny Drew, Herb Geller, Ole Kock Hansen, Jens Søndergaard, Palle Mikkelborg, Marilyn Mazur, Jimmy Woode, der Danish Radio Big Band und der NDR- Big Band. Etta Cameron erhielt viele Preise und Auszeichnungen: zuerst 1974 den „Goldenen Löwen“, zuletzt 1999 eine goldene und eine Platin-Schallplatte. 
"BIG Band SOUL Connection"
"(...) Wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde in dieser Welt, dann müsste Regy Clasen kommerziell momentan ganz oben sein. Sie macht das, was eigentlich schwer en vogue ist: Musik mit deutschen Texten, die nicht blöde sind und stellenweise gar recht klug, dazu eine schwer zu katalogisierende Mischung aus Chanson, Pop und Soul mit einer Prise Jazz. Dazu kommt – auch das ein wichtiger Faktor beim Plattenverkauf, dass sie nicht gerade unattraktiv aussieht." (...) So schrieb die Frankfurter Rundschau über ein Konzert von Regy Clasen im Jahr 2005. Noch ein paar Jahre vorher wussten nur wenige Insider, wer Regy Clasen ist. Sie hatten ihr Debüt Album "So Nah" in die Hände bekommen, das im Jahr 2000 bei Sony erschien und sich gut verkaufte, jedoch die Kosten nicht einspielte. Vier Jahre nach ihrem Major-Debüt veröffentlichte Regy Clasen das Album "Wie tief ist das Wasser" mit Hilfe ihres Musikerkollegen Michy Reincke auf seinem Label "Rintintin Musik" mit weitaus mehr Erfolg, die CD wurde zum Dauerbrenner. Auch live ist Regy Clasen viel unterwegs. „Heutzutage muss man die Musik zu den Leuten tragen. Man darf nicht erwarten, dass jemand in einen Plattenladen kommt und mal so durch Zufall über Deine Musik stolpert" weiß Regy Clasen schon lange. Also geht es Monat für Monat raus auf die vielen kleinen und großen Bühnen in den Clubs und auf Festivals. Unzählige Konzerte spielte sie mit und ohne Band. Dabei gab es Radioübertragungen vom NDR, MDR, Deutschlandradio und WDR. In der Presse wurde sie für ihre Live-Qualitäten vielfach hochgelobt. So entstand im Jahr 2006 die DVD von zwei ausverkaufte Konzerten im Hamburger Schmidt Theater mit Titeln ihrer beiden bis dahin erschienenen CDs und den beiden brandneuen Stücken „Zeit zu verlier’n" und „Bevor Dein Tag zuende geht". Und immer wieder ist sie mit Michy Reincke und im dreiköpfigen Background-Chor von Stefan Gwildis zu hören. 2010 folgt die CD „Big Soul" mit der SWR Big Band(Arr.Dieter Reith), auf der Regy Clasen neben Dirk Zöllner und Rolf Stahlhofen glänzt. Schlagartig hat sie das Bigband-Fieber erfasst und die Zusammenarbeit mit Blechschaden lag auf der Hand, führte doch Bruder Maddle Clasen in den 80er Jahren den Saxophonsatz des bekannten Lüneburger Jazzorchesters an. Mit ihren Liedern gelingt dem Glückskind Regy Clasen ein unbeirrbarer Weg vorbei an allen Klischees deutscher Popmusik. Die Songs sind klug arrangiert, ihre Texte brauchen keine Posen, sind lieber melancholisch als sentimental und lassen dem Hörer Raum für eigene Fantasien. Und Regys wundervolle Stimme steht so weit im Vordergrund, wie es einer solchen Stimme gebührt. Schon Ende der 60er Jahre tourte Georgie Fame mit dem Count Basie Orchestra durch Europa und wurde als großer Jazz-Sänger gefeiert. Es folgten in den 80er Jahren ein "Tribute To Benny Goodman" zusammen mit Sylvia Vrethammer und "A Portrait To Chet". Wichtige Stationen in den 90er Jahren waren die Zusammenarbeit mit Größen wie Van Morrison, Jon Hendricks, Robben Ford, Bob Malach und Phil Woods sowie mit der Danish Radio Big Band und der BBC Big Band. Im Jahr 2000 wurde Georgies CD "Poet in New York" von der Academie du Jazz in Frankreich zum besten 'Jazz vocal album' gewählt.
www.georgiefame.absoluteelsewhere.net Geb. 22.09.1939 in Corpus Christi, Texas, U.S.A. Er erhielt Klavierunterricht ab dem 6.Lebensjahr bei seinem Vater Jose A. Gallardo(Professor f. Klavier) und Posaunenunterricht ab dem 14.Lebensjahr. Erste Engagements führten zu Luis Arcaraz, dem „Glenn Miller of Mexico“ und der Band von Stan Kenton. 1964 folgte die Stationierung in Stuttgart als Mitglied der 7th U.S.Army Band. Zu dieser Zeit nahm er erste Kontakte zu Albert Mangelsdorff und Wolfgang Dauner auf. 1965-68 spielte er in Show-Bands mit Las Vegas-Größen wie Sammy Davis Jr. Seine Komposition „Amanecer“ verhilft der Band von Mondo Santamaria1978 zu einem Hit und einem Grammy als „Best Latin Recording“. 1977 tritt er in die Erwin-Lehn-Bigband in Stuttgart(SDR) ein, ab 1990 wechselt er in die NDR-Bigband. Er war Mitglied von Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und hat ein eigenes Latin-Projekt „Latino Blue“ zusammen mit dem Vibraphonisten Wolfgang Lackerschmidt. 
"Remember Dizzy"
"Dusko Goykovich is a hell of a trumpet player!" Kein Geringerer als Weltklasse-Trompeter und Mitbegründer des Bebop, Dizzy Gillespie, schwärmte so von dem 1931 in Jugoslawien geborenen Trompeter, der mit nahezu allen Größen des Jazz schon zusammengespielt hat.Goykovich gehörte nach seiner Ausbildung an der Musikschule in Belgrad von 1951 bis 1955 dem dortigen Rundfunk-Tanzorchester an. Nach kurzer Zeit bei den Frankfurt All Stars ging er 1956 zu Max Greger und 1957 zu Kurt Edelhagen. Er nahm 1958 am Newport Jazz Festival in den USA mit der International Youth Band von Marshall Brown teil und arbeitete 1959 bei Albert Mangelsdorff bzw. dem Jazzensemble des Hessischen Rundfunks. Ab 1960 spielte er wieder in den Bigbands von Edelhagen, Herb Pomeroy, Maynard Ferguson und Woody Herman, unterbrochen von einem Studium an der Berklee School of Music in Boston (ab 1961). Er kehrte 1966 nach Deutschland zurück und gründete in Köln sein International Quintet. 1967 war er der Leiter der Jazzcombo in Gunther Schullers Third Stream-Oper „The Visitation“, die an der Hamburger Oper und der Met von New York aufgeführt wurde. Seit 1968 ist er in München als Solist u. a. in der Kenny Clarke-Francy Boland-Band, bei Heinz von Hermann, Peter Herbolzheimer, The George Gruntz Concert Jazz Band , Joe Haider und Nicolas Simion und als Leiter eigener Gruppen (u. a. Soul Connection) tätig.2004 nahm er mit einer internationalen All Star Big Band in Belgrad seine CD A Handful of Soul auf. Sein Album Samba Tzigane erschien 2006. Goykovich ist einer der ganz großen Trendsetter des Modern Jazz, der letzte Gralshüter des originären Bebop und Hardbop und er stammt nicht aus Amerika, sondern aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt heute in München. Der smarte Trompeter und Flügelhorn-Virtuose ist in der Tat ein Phänomen. Ein stiller Star, der viele schillernde Figuren des Jazz persönlich kennt und mit unzähligen von ihnen spielte: Dizzy Gillespie, Chet Baker, Gerry Mulligan, Dexter Gordon, Stan Getz und viele andere. Er ließ sich inspirieren und inspirierte selbst! Den stärksten inspiriertesten Goykovich erlebte das Publikum stets in Bigbands, z.B. bei Kurt Edelhagen, aber vor allem bei Maynard Ferguson, Woody Herman und in der Clarke-Boland-Big-Band. Der Mann mit dem goldenen Horn schreibt die Arrangements selbst und führt seinen jeweiligen Klangkörper mit natürlicher Autorität und einem strahlenden Ton, der sich wie ein Lichtschweif durch das gesamte Programm zieht. 
Als Sohn einer irischen Mutter und eines deutschen Vaters wurde Torsten Gutknecht 1980 in Düsseldorf geboren. Nach dem Umzug der Familie wuchs er in Erlangen auf. Dank der gut bestückten Plattensammlung seiner Mutter – neben Größen von Duke Ellington bis Oscar Peterson war auch viel Irisches vertreten – fand er früh Zugang zum Jazz. Die ersten Schritte als Gitarrist waren trotzdem altersüblich von Pop und Rock geprägt. Seine ernsthafte Ausbildung begann Gutknecht mit 14 Jahren. In Peter O’Mara fand er den Lehrer, der ihn gezielt in die improvisierte Musik einwies. Da war er 17 Jahre alt und Talent wie Ehrgeiz waren nicht zu übersehen, was ihm schnell zu Meisterkursen mit den Großen der Zunft verhalf. 2001 ging Gutknecht als 20jähriger nach New York, mit einem Stipendium für die renommierte New School University, wo Jack Wilkins und Vic Juris seine Lehrer wurden. Dort traf er auch George Benson, einem großen Vorbild, das ihn zum Singen inspirierte. Weiterhin durfte er mit Les Paul auftreten, der auch den Künstlernamen Torsten Goods kreierte. 2006 kam mit seinem ACT-Debüt Irish Heart ein entscheidender Durchbruch: er rückte vor allem als Sänger bei einer breiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein. Denn Goods verfügt nicht nur über ein virtuoses Gitarrenspiel, sondern auch über eine ungemein sensible und ausdrucksstarke Stimme, die im Blues ebenso zuhause ist wie in Swing und Pop. Die Irish Heart-Tour führte ihn nicht nur durch ganz Deutschland, sie brachte ihm auch Einladungen zu den großen Festivals wie dem Paris Jazz Festival, Jazz Baltica, den Leverkusener Jazztagen, den Jazzwochen Burghausen, JazzKaar Estonia, dem Pure Jazzfestival Den Haag, dem Traumzeitfestival und Wettbewerben, unter anderem in Brüssel sowie beim London International Jazz Competition, dem Montreux Jazz Guitar Competiton, und beim European Guitar Award in Dresden ein. Mit dem zweiten ACT-Album 1980 (ACT 9719-2) erweitert Goods seine Bandbreite noch einmal erheblich. Mit Adaptionen herausragender Künstler des Jahres 1980 und mit gelungenen eigenen Kompositionen wandelt er nun auf den Spuren der großen Jazzgitarristen und Sänger wie Al Jarreau und Michael Bublé. was twelve when he started playing saxophone and was already performing professionally at the age of thirteen. He has toured with large and small combos in the United States, Japan, Czech Republic, Italy, Portugal, Spain, Switzerland, South Africa and Russia, as well as appearing frequently at North Sea Jazz Festival. At 21 he received the Wessel Ilcken prize for best young jazz musician of the year. After which he was invited to take part in the 1991 Thelonious Monk Competition, along with Joshua Redman, Chris Potter and Eric Alexander. After graduating with honours at Hilversum Conservatory he studied with Dick Oatts at Manhattan School of Music in New York. By 25 Benjamin had worked with almost every respected group and musician in the Netherlands, and had started initiating his own projects. The Man with the Red Horn Der Posaunist Nils Landgren hat den europäischen Jazz der vergangenen zehn Jahre entscheidend mitgeprägt, vor allem mit seiner Funk Unit, aber auch bei den Konzerten mit Esbjörn Svensson oder als Solist der NDR-Bigband. Der Mann mit der roten Posaune sorgt immer für Furore auf der Bühne. Nicht nur bei „Funky ABBA“ hat er in den letzten Jahren gern auch einmal gesungen. 
"mehr als nur nordische Kühle" Der Komponist, Musiker und Dirigent Geir Lysne wurde 1965 im mittelnorwegischen Trondheim geboren. Er studierte an der Königlichen Musikhochschule in Oslo. Zusätzlich zu seiner Arbeit mit dem mehr und mehr über die norwegische Grenze bekannten ”Geir Lysne Listening Ensemble”, arbeitet er als Lektor und Lehrer für ”Jazzarrangements und Kompositionen” an der Osloer Universität. Auch zahlreiche Lehraufträge als Dozent für Jazzkomposition an verschiedenen europäischen Ausbildungsinstitutionen gehören zu seinem Betätigungsfeld. Geir Lysne hat von 1988-1992 an der “Norwegischen Musikhochschule” studiert. Sein Schwerpunkt lag auf dem Instrument Saxophon, anschliessend beschäftigte er sich mit dem Fach Komposition. Er stand unter dem direkten Einfluss bedeutender europäischer Lehrer dieser Fachrichtungen. Mit dem Orchester ”Oslo Groove Company” gewann er den “Norwegischen Jazz Preis” des Jahres 1992. 2000 wurde er für den Norwegischen “Tono Preis” (die Norwegische GEMA) für die beste Komposition des Jahres im Bereich Jazz nominiert. Nach Erhalt mehreren Stipendien im Zeitraum 2001-2003 erhielt er 2004 das “Staatliche Arbeitsstipendium” für Komponisten. 2006 bekommt er den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik verliehen. 2008 leitete er die Tournee „Migrations“ mit Bobby McFerrin und der NDR Bigband. Im Jahr 2011 wurde er für Produktionen mit der Danish Radio Bigband, einem der bedeutendsten Jazzorchester Europas, verpflichtet. Die Konzerte mit dem Solisten Joe Lovano waren den großen Komponisten Thad Jones und Bob Brookmeyer gewidmet, die beide auch Leiter des dänischen Jazzorchesters waren. Nach einer durch den Musikverein geprägten Kindheit und seiner Ausbildung an den verschiedenen Musikinstitutionen wurde er als Komponist, Arrangeur, Pädagoge und Musiker zu einer zentralen Person der Big Band-Szene des Landes. Geir Lysne arbeitete unter anderem mit Orchestern wie der “NDR Bigband", der “Big Band des Hessischen Rundfunks”, der “Klüvers Big Band” aus Dänemark wie auch mit “Store Stygga” aus Stockholm (Schweden) zusammen. In Norwegen kam es zur Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem “Norwegischen Bläser Ensemble”, dem “Kristiansand Bläser Ensemble”, dem “Trondheim Jazz Orchester” sowie allen fünf professionellen Orchestern des norwegischen Millitärs. Lysnes Kompositionen wurden in über 30 Ländern in Rundfunk und Fernsehen gespielt. Lysne wurde ausserdem in den deutschen Medien durch “DIE WELT”, das “Jazz Podium”, den “Deutschlandfunk” und “3SAT” vorgestellt und porträtiert. 
wurde 1953 in New Rochelle, New York, geboren. Er gilt weltweit als einer der besten Tenorsaxophonisten und hat sich einen großen Namen als Komponist und Arrangeur gemacht. In den 70er und den frühen 80er Jahren spielte er zusammen mit Tito Puente, Buddy Rich, Art Blakey, Thad Jones, Mel Lewis, Sam Jones, Tom Harrel, Eddie Palmieri, Jaco Pastorius, David Sanborn und Liza Minelli. 1990 kam Bob Mintzer zur hoch gelobten Formation der „Yellowjackets“, tourte mit ihnen seither durch die ganze Welt und spielte mit auf den Alben „Greenhouse“, „Live Wires“, „Like A River“, „Run For Your Life“, „Dreamland“ und“Blue Hats“. Bob Mintzer schrieb über 200 Bigband-Arrangements, viele der Stücke auf den letzten Aufnahmen der Bob Mintzer Big Band, der „GRP All-Star Big Band“ und auch der „Yellowjackets“ wurden von ihm geschrieben oder arrangiert. Zuletzt erschienen „Latin From Manhattan“ und „Homage to Count Basie“ auf DMP. "Ich habe täglich Tausende von Ideen ... ich denke ständig an Musik ... das wichtigste für meine Kompositionen ist, das aufzuschreiben, was ich höre." Als Mitglied der Buddy Rich Big Band begann er Bigbandarrangements zu schreiben. "Im Grunde hat Buddy mich zum Schreiben gezwungen. Ich habe vollkommen blind und naiv damit angefangen." 
Ed Partyka, geboren 1967 in Chicago (Illinois, USA), ist Bassposaunist, Tubist, Komponist, Arrangeur und Bandleader. 1990 schloss er sein Studium an der „Northern Illinois University“ mit einem „Bachelor of Arts – Music“ ab, noch im selben Jahr siedelte er nach Deutschland über. An der Musikhochschule in Köln erwarb er ein weiteres Diplom in Jazzposaune bei Professor Jiggs Whigham. In Köln war er auch Mitglied des G.E.M.A. Jazz-Kompositions Workshop unter der Leitung von Bob Brookmeyer. Als Musiker war er Mitglied vieler Big Bands wie dem Bob Brookmeyer New Art Orchestra, dem Vienna Art Orchestra, der Big Bands von WDR und NDR und veröffentlichte zahlreiche CDs. Er gewann viele Preise und Auszeichnungen: 1996 trat er als Finalist beim HR Komponistenwettbewerb (Frankfurt am Main) hervor. 1998 war er erster Preisträger des NDR Musikpreises (Hamburg), der für Dirigenten im Bereich Jazz Big Band ausgeschrieben war. Im selben Jahr gewann er mit dem „Julius Hemphill Composition Award“ den 1. Preis beim „Jazz Composers Alliance“ (Boston). Im Jahr 2000 erhielt er einen Kompositionsauftrag der ASCAP/IAJE Kommission, der Louis Armstrong zum 100. Geburtstag gewidmet ist. Nach Lehrtätigkeiten für Jazz-Bigband, Komposition und Arrangement sowie Jazz Harmonielehre an der Mainzer Johannes Gutenberg Universität sowie an der Hochschule für Musik in Wien ist er derzeit Professor für Jazz Theorie und Komposition an der Universtität für Musik und Darstellende Kunst in Graz. „Nicht nur ein Schlagerclown“ titelte schon 1966 die ADR, als sie die Qualitäten des Jazzsängers Bill Ramsey herausstellen wollte. Bis dahin war der als GI der US Air Force nach Deutschland abkommandierte Sänger und Pianist aus Cincinnati, Ohio nur als „Schokoladeneisverkäufer“ bekannt. Was keiner wusste: Da stand ein Vollblut-Jazzer auf der Bühne, zu dessen Idolen Fats Waller, Nat „King“ Cole und Ella Fitzgerald gehören. Noch immer haben wir „Pigalle“ und „Souvenirs“ nicht vergessen, aber längst hat alle wieder das Swing-Fieber erfasst. Bill Ramsey indes hat es niemals losgelassen. In den 50er Jahren galt er als Motor der deutschen Jazzszene zusammen mit Kurt Edelhagen und Albert Mangelsdorff. Seither hat er mit unzähligen Konzerten, CD- und TV-Aufnahmen das deutsche Jazzleben bereichert, wobei ihm die Arbeit mit Bigbands immer besonderen Spaß gemacht hat. 
Reiter erhielt ab dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht und lernte als Jugendlicher Fagott. Später studierte er Jazzpiano an der Musikhochschule in Stuttgart. Seit den 1980er Jahren leitete er eigene Bands, war aber auch Mitglied im Tobias Langguth Trio und im Quartett Fritz_Hartschuh. Seit 1999 ist er Pianist der Bigband am Hessischen Rundfunk. Er war mit Jon Eardley, Al Foster, Tony Lakatos, Dusko Goykovich, Hana Hegerova und Vitold Rek auf Tournee und wirkte auch an Aufnahmen von Heinz Sauer, Chaka Khan und Jule Neigel mit. Daneben komponierte und arrangierte er auch für Big Bands. Er schrieb die Orchestersuite „Hallo Marlene“ für Saxophontrio und Orchester und „Weill ... die Musik nach Amerika ging“ für Holzbläserquintett und Jazztrio, die 1998 auf den Jazztagen Mannheim uraufgeführt wurde. Mit German Marstatt und Manfred Honetschläger komponierte er eine Jazz-Messe, die 2004 von der Bigband Blechschaden in Lüneburg in der St.Nicolaikirche aufgeführt wurde. Auch war er als Dozent an Johannes-Gutenberg-Universität Mainz tätig. Reiter lebt in der Nähe von Darmstadt. 
"Der Mann mit der Hammond" Dieter Reith begann seine Karriere als Pianist in der SWF-Bigband und parallel dazu als Organist in Peter Herbolzheimers "RHYTHM COMBINATION & BRASS". Während dieser Zeit komponierte er zusammen mit Peter Herbolzheimer und Jerry van Rooyen die legendäre Olympiaeinzugsmusik 1972 für das Orchester Kurt Edelhagen, dessen Pianist er von 1971 – 1973 war. Reith hat mit vielen Größen des Jazz wie Art Farmer, Stan Getz, Benny Bailey, Slide Hampton, Maynard Ferguson, Nina Simone, Toots Thielemans, Herb Geller, Charly Antolini, Wolfgang Schlüter, Albert Mangelsdorf und Hans Koller zusammengearbeitet. Er schrieb für die NDR- Big- Band, die WDR- Big- Band, die HR- Big- Band, das SWF- Tanzorchester, das SWR- Rundfunkorchester, das Orchester Erwin Lehn, das NDR- Rundfunkorchester Hannover, das Metropol- Orchester Hilversum, das Rias Tanzorchester und die SFB Big- Band. Darüber hinaus war er als Arrangeur tätig für Lalo Schifrin und schrieb zahlreiche Ballett- und Filmmusiken. Seine Liebe zur Hammond-Orgel ist ihm nie abhanden gekommen. 
Geboren 1972, studierte Florian Ross Klavier und Komposition in Köln, London und New York bei John Taylor, Bill Dobbins, Django Bates, Don Friedman und Jim McNeely. Florian Ross geht gerne ungewöhnliche Wege: Zum Desinteresse am "Höher-Weiter-Schneller" passt seine Vorliebe für tiefere Tonregionen und wärmere Klangfarben. Für Töne, deren Farben zwischen Blau, Orange und Terrakotta changieren. Auf diese Grundierung lässt sich wunderbar aufbauen: Die Architektur ist mitunter kühn, aber niemals kühl. Intellekt und Gefühl schließen sich nicht aus, der Kopf hört auf den Bauch und umgekehrt. Die Musik strahlt das aus, was häufig propagiert und selten erreicht wird: Balance. Das Schlichte und Sangliche löst in ihm keine Unruhe aus, schon gar keinen nervösen Aktionismus. Er weiß, dass es "nicht nur auf das Was, sondern vor allem auf das Wie ankommt" - der Ton macht bekanntlich die Musik - und dass "weniger (bisweilen) mehr ist". Ross komponierte und arrangierte unter anderem für Ensembles, wie das Metropole Orchestra, Vancouver Jazz Orchestra, Oktoposse, BMI Jazz Orchestra, Joe Lovano und RTE Dublin, Brussels Jazz Orchestra, Cologne Contemporary Jazz Orchestra, sowie für den DLF, NDR, WDR, HR und SWR.Unter vielen internationalen Auszeichnungen und Preisen erhielt er im Jahr 2000 den ersten Preis des Thad Jones Wettbewerbs der Danish Radio Big Band und 2006 den WDR Jazzpreis für Komposition. Maria Schneider ist eine der interessantesten Jazzkomponistinnen, die uns in den letzten Jahren begegnet ist. Ihre Musik ist so frisch, so persönlich und handwerklich so gekonnt, dass ich es kaum glauben kann.
Gene Lees 
Uwe Steinmetz wurde 1975 in Bremervörde geboren und spielt seit seinem 8. Lebensjahr Querflöte und seit dem 13. Lebensjahr Saxophon. Erste Kompositionen für eigene Ensembles und Theatermusik entstanden in der Schulzeit. Während der Studienzeit besuchte Steinmetz Meisterkurse und Workshops u.a. mit John Surman, The Art Ensemble of Chicago, Bennie Golson, Michael Brecker, Bob Mintzer, John Ruocco und David Liebman. Im Jahr 1994 wurde er 1.Altsaxophonist im niedersächsischen Landesjugendjazz-orchester und erhielt 1996 den Solistenpreis im Landeswettbewerb "Jugend Jazzt". Von 1997 bis 1999 konzertierte er mit dem Bundesjugendjazzorchester (BUJAZZO) unter der Leitung von Peter Herbolzheimer in Deutschland, Österreich, der Türkei und Osteuropa. Ab 1996 studierte er mit Vollstipendien an der Hochschule für Musik "Hanns-Eisler" in Berlin, der "Swiss Jazz School" in Bern/CH und dem "New England Conservatory of Music" in Boston/USA mit Gebhard Ullmann, Andy Scherrer, Frank Sikora, George Robert, Jerry Bergonzi, Ben Schwendener, Cecil Mc Bee, Ken Schaphorst und George Russell. Im Dezember 2002 schloss er sein Studium mit zwei künstlerischen Diploma in Komposition und Saxophon ab und wurde zusätzlich von George Russell zertifiziert, alle Aspekte seines "Lydian Chromatic Concept of Tonal Organisation" zu lehren. Seit 1995 konzertiert Steinmetz mit eigener Musik in verschiedenen Ensembles des zeitgenössischen Jazz in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, den USA, Indien, Äthiopien und Korea. 2003 gründete er das EUROPEANARTENSEMBLE (CD-Produktion "STATIONEN AUF DEM WEG ZUR FREIHEIT"/MUSICOM 2005) mit klassischen Musikern und Popularmusikern aus England, Finnland, Schweden, Portugal und Deutschland. Seine Kompositionen umfassen Werke für eigene Ensembles sowie für Big Band und instrumentale Kammermusik. Seit 2002 arbeitet er mit dem international renommiertem Fitzwilliam String Quartet (UK) zusammen, die bisher vier seiner Werke uraufgeführt haben. Als Solist arbeitet und arbeitete Uwe u.a. mit dem Carsten Daerr Trio, Joe Maneri (Saxophone, Klarinetten), Steffen Schorn (Saxophone, Klarinetten, Flöten), Peter Weniger (Saxophon), Carlos Bica (Kontrabass), Bill Urmson (Bass), Ben Schwendener (Piano), Marc Rossi (Piano) und Bob Mintzer (Saxophon). Die improvisatorische Auseinandersetzung mit der Kirchenliedtradition führte ihn zu einer engen Zusammenarbeit mit einigen der führenden Orgelimprovisatoren Europas, u.a. mit Prof. Torsten Laux (Düsseldorf, Bayreuth) und Wolfgang Sieber (Hofkirche Luzern) und in neuerer Zeit zu einer intensiven Suche nach Verbindungen zwischen der Improvisations-tradition des Jazz und der europäischen Kirchenmusik. Er erhielt mehrfach Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit; darunter den "Theodor Fontane Preis 2000" vom Stiftungsverband der Deutschen Wissenschaft, den ersten Preis als bester Solist beim europäischen Jazzwettbewerb in Getxo/Spanien 2001 und den Niedersächsischen Jazzpreis JAZZIN 2005 für sein Ensemble SONGFUL mit Kirchenorgel, Perkussion und Saxophon. Im Jahr 2008 wurde er als Leiter des Jazz-Art-Ensembles Niedersachsen ausgewählt. Im Jahr 2009 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Landes Niedersachsen für die Komposition „Die Passion der Apostel“. Rainer Tempel, geb.1971, komponierte bereits für so namhafte Jazzorchester wie die RIAS Bigband, die hr bigband und die NDR Bigband, Gastdirigate führten ihn darüber hinaus zum Würzburg Jazz Orchestra, Sunday Night Orchestra, Mannheim Jazz Orchestra und zum Zürich Jazz Orchestra, dessen musikalischer Leiter er heute ist. Tempels Fähigkeiten als Komponist und Arrangeur wurden nicht erst durch den Blechschaden-Jubiläums-Wettbewerb 2002 entdeckt, seit 1997 schreibt er schon für die Rainer Tempel Bigband und veröffentlichte seither zahlreiche CDs mit seiner spannungsvollen Musik, die er dem Norden Deutschlands nicht vorenthalten möchte. 
Nils Wogram wurde 1972 in Braunschweig geboren, wo er auch seinen ersten Posaunenunterricht erhielt. 1988 trat er ins Landesjugendjazzorchester Nieder-sachsen und 1990 ins Bundesjugendjazzorchester, Leitung Peter Herbolzheimer, ein. Dort hatte er Gelegenheit, Unterricht bei Bobby Burges und Bart van Lier zu nehmen. Als Solo-Posaunist gewann er bereits 1990 einen 1.Preis beim Wettbewerb "Jugend musiziert" , 1991 beim "Jazzpodium Niedersachsen", sowie 1992 einen Preis in der Kategorie Posaunenquartett. 1992 - 1994 nahm er ein Stipendium an der "New school" in New York City in den Fächern Posaune, Komposition und Arran-gement u.a. bei Conrad Herwig, Slide Hampton, Kenny Werner und Maria Schneider wahr. Seine erste CD unter eigenem Namen erschien 1994 bei mons records("new york conversations"). Es folgten Studium in Köln bei Prof. Jiggs Whigham und 1995 der SWF-Jazzpreis sowie die zweite CD "Round Trip" bei "Enja Records". 1997 erhielt er den Kulturpreis der "Münchener Abendzeitung" und den Kompositionspreis des "Int. Julius Hemphill Wettbewerbs". Seine dritte CD "Speedlife" mit seinem Quartett kam 1998 wiederum bei "Enja" heraus und im gleichen Jahr gewann er den Jazzpreis der Stadt Nürnberg, den Kulturpreis des Landes Nordrhein-Westphalen sowie den Jazzpreis des SWR. Im Jahr 2000 begann seine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Pianisten Simon Nabatov, die genauso wie das neue Bandprojekt "root 70" in einer weiteren CD-Produktion gipfelte. Auch mit seinem Sextett und seinem Oktett folgten Studio-Arbeit(enja) und Konzerte. 2001 unternahm Nils Wogram mit seinem Quartett eine Südamerika-Tournee im Auftrag des Goethe-Instituts sowie im folgenden Jahr eine Russland-Tour mit "root 70" und Konzerte auf Europäischen Festivals wie Moers, Saalfelden, Willisau, dem North Sea Jazz Festival und anderen. Schon zum 10.Todestag von Frank Zappa wartete Thierry Girault mit einem Zappa-Programm für Bigband mit seiner Band LEBOCAL auf und erntete sensationellen Erfolg. Jetzt aktualisierte er seine innovativen Arrangements und präsentierte sie erneut, diesmal auf der JazzAhead in Bremen. Dort konnte er im Vorprogramm zu John Mc Laughlin seinen Erfolg noch einmal toppen und seine kunstvollen Tongebilde der versammelten Jazzelite vorstellen. Zusammen mit seinem Sänger Ernie Odoom kommt Girault zum 70.Geburtstag von Frank Zappa nach Deutschland und erarbeitet seine Musik zusammen mit den Musikern von Blechschaden.
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