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PROJEKTE/REFERENZEN

Sängerinnen und Sänger:
Etta Cameron
Georgie Fame
Torsten Goods
Gitte Haenning
Jan Harrington
Knut Kiesewetter
Udo Lindenberg
Bill Ramsey
Ron Williams

Saxophon:
Herb Geller
Ben Herman
Bob Mintzer

Posaune:
Joe Gallardo
Nils Landgren
Jiggs Whigham
Nils Wogram

Trompete/Flügelhorn:
Lennart Axelsson
Gustavo Bergalli
Ingolf Burckhardt
Ack van Rooyen


Klavier/Keyboard:
Jasper van’t Hof

Komposition/Leitung:
Dieter Glawischnig
Peter Herbolzheimer
Geir Lysne
Florian Ross

Maria Schneider

Gustavo Bergalli – Trompete (2005)

stammt aus Buenos Aires. Er etablierte sich als eine der führenden Stimmen der jüngeren Generation in Südamerika, wobei er mit den hervorragendsten Gruppen und Solisten dieses Kontinents tourte und aufnahm. Sein Trompetenspiel war in den Gruppen von GATO BARBIERI zu hören und er trat auch mit dem MICHEL LEGRAND ORCHESTRA auf, um nur einige zu nennen. 1975 wanderte er nach Stockholm (Schweden) aus, wo er sich als einer der führenden Musiker auf seinem Instrument etablierte. Er spielte mit der SWEDISH RADIO JAZZ GROUP und dem STOCKHOLM JAZZ ORCHESTRA mit Gästen wie BOB BROOKMEYER (tb), BOB MINTZER (ts), JOE LOVANO (ts), PHIL WOODS (as), MARIA SCHNEIDER (arr) und JOHN SCOFIELD (git). Er tourte auch überall in Europa mit KLAUS IGNATZEK (p), CLAUDIO RODITI (tp), FLORIAN POSER (vibes) und vielen anderen.

Etta Cameron – Gesang (2003)

Im Alter von neun Jahren verließ Etta Cameron ihre Heimat auf den Bahamas und ging in die USA. Sie sang zunächst im Chor der Methodistenkirche bis sie als 20-Jährige mit Blues und Jazz begann. Über verschiedene Jazz-Festivals kam sie nach Europa, wo sie seit Mitte der Sechziger Jahre mit Europäischen Bigbands auftrat. Seit 1975 ist sie mit ihrer eigenen Band, der „Etta Cameron Jazz Group“ unterwegs zu Gast auf Jazz-Festivals in Skandinavien und Deutschland sowie bei namhaften Veranstaltungen in ganz Europa. Seit 1982 tourt sie auch mit ihrem eigenen Gospelchor, „The Voices Of Joy“ auf internationalen Festivals.
Etta Cameron ist eine der größten Jazz-Sängerinnen Europas. Sie arbeitete mit Größen wie Thad Jones, Clark Terry, Howard Johnson, Ed Thigpen, Dusko Goykovic, Niels Henning Ørsted Pedersen, Alex Riel, Horace Parlan, Ben Webster, Frank Foster, Ernie Wilkins, Kenny Drew, Herb Geller, Ole Kock Hansen, Jens Søndergaard, Palle Mikkelborg, Marilyn Mazur, Jimmy Woode, der Danish Radio Big Band und der NDR- Big Band, bei der sie erst kürzlich mit einem Gershwin-Programm und dem Sacred Concert von D.Ellington zu Gast war.
Etta Cameron erhielt viele Preise und Auszeichnungen: zuerst 1974 den „Goldenen Löwen“, zuletzt 1999 eine goldene und eine Platin-Schallplatte.
Georgie Fame – Gesang (2007)
Schon Ende der 60er Jahre tourte Georgie Fame mit dem Count Basie Orchestra durch Europa und wurde als großer Jazz-Sänger gefeiert. Es folgten in den 80er Jahren ein "Tribute To Benny Goodman" zusammen mit Sylvia Vrethammer und "A Portrait To Chet". Wichtige Stationen in den 90er Jahren waren die Zusammenarbeit mit Größen wie Van Morrison, Jon Hendricks, Robben Ford, Bob Malach und Phil Woods sowie mit der Danish Radio Big Band und der BBC Big Band. Im Jahr 2000 wurde Georgies CD "Poet in New York" von der Academie du Jazz in Frankreich zum besten 'Jazz vocal album' gewählt.

Georgie Fame - Gesang (2007)

Schon Ende der 60er Jahre tourte Georgie Fame mit dem Count Basie Orchestra durch Europa und wurde als großer Jazz-Sänger gefeiert. Es folgten in den 80er Jahren ein "Tribute To Benny Goodman" zusammen mit Sylvia Vrethammer und "A Portrait To Chet". Wichtige Stationen in den 90er Jahren waren die Zusammenarbeit mit Größen wie Van Morrison, Jon Hendricks, Robben Ford, Bob Malach und Phil Woods sowie mit der Danish Radio Big Band und der BBC Big Band. Im Jahr 2000 wurde Georgies CD "Poet in New York" von der Academie du Jazz in Frankreich zum besten 'Jazz vocal album' gewählt.

www.georgiefame.absoluteelsewhere.net

Joe Gallardo – Posaune (1992/2000/2003/2007/2008)

Geb. 22.09.1939 in Corpus Christi, Texas, U.S.A. Er erhielt Klavierunterricht ab dem 6.Lebensjahr bei seinem Vater Jose A. Gallardo(Professor f. Klavier) und Posaunenunterricht ab dem 14.Lebensjahr.
Erste Engagements führten zu Luis Arcaraz, dem „Glenn Miller of Mexico“ und der Band von Stan Kenton. 1964 folgte die Stationierung in Stuttgart als Mitglied der 7th U.S.Army Band. Zu dieser Zeit nahm er erste Kontakte zu Albert Mangelsdorff und Wolfgang Dauner auf.
1965-68 spielte er in Show-Bands mit Las Vegas-Größen wie Sammy Davis Jr.
Seine Komposition „Amanecer“ verhilft der Band von Mondo Santamaria1978 zu einem Hit und einem Grammy als „Best Latin Recording“.
1977 tritt er in die Erwin-Lehn-Bigband in Stuttgart(SDR) ein, ab 1990 wechselt er in die NDR-Bigband. Er war Mitglied von Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass und hat ein eigenes Latin-Projekt „Latino Blue“ zusammen mit dem Vibraphonisten Wolfgang Lackerschmidt.

Torsten Goods - Gitarre/Gesang (2008)

Als Sohn einer irischen Mutter und eines deutschen Vaters wurde Torsten Gutknecht 1980 in Düsseldorf geboren. Nach dem Umzug der Familie wuchs er in Erlangen auf. Dank der gut bestückten Plattensammlung seiner Mutter – neben Größen von Duke Ellington bis Oscar Peterson war auch viel Irisches vertreten – fand er früh Zugang zum Jazz. Die ersten Schritte als Gitarrist waren trotzdem altersüblich von Pop und Rock geprägt. Seine ernsthafte Ausbildung begann Gutknecht mit 14 Jahren. In Peter O’Mara fand er den Lehrer, der ihn gezielt in die improvisierte Musik einwies. Da war er 17 Jahre alt und Talent wie Ehrgeiz waren nicht zu übersehen, was ihm schnell zu Meisterkursen mit den Großen der Zunft verhalf. Während der Schulzeit besuchte er in New York Workshops bei Jim Hall und John Scofield und nahm in Strassburg Unterricht beim Virtuosen der „Gypsy Guitar“ Bireli Lagrene, der seine Entwicklung wesentlich beeinflusste.
2001 ging Gutknecht als 20jähriger nach New York, mit einem Stipendium für die renommierte New School University, wo Jack Wilkins und Vic Juris seine Lehrer wurden. Wichtiger war für ihn aber noch, dass er sich eineinhalb Jahre lang ins Geschehen am „Big Apple“ stürzen konnte: er arbeitete mit Seleno Clarke, Barbara Tucker, Reverend Run (von Run DMC), und traf nicht zuletzt George Benson, einem großen Vorbild, das ihn auch zum Singen inspirierte. Weiterhin durfte er mit Les Paul auftreten, der auch den Künstlernamen Torsten Goods kreierte.
Mit nicht weniger Energie und Zielstrebigkeit hatte Goods schon vor dem Auslands-Aufenthalt im heimatlichen Deutschland weitergearbeitet. Er wurde im Jahr 2000 Mitglied im von Peter Herbolzheimer geleiteten BundesJugendJazzOrchester und spielte bald danach sein erstes eigenes Album „Manhattan Walls“ (Jardis, 2001) ein.
2004 folgte „Steppin“ (Jazz4ever), an dem neben seiner damaligen Band mit Jan Miserre, Marco Kühnl und Christoph Huber die deutschen Cracks Olaf Polziehn, Martin Gjakonovski, Dejan Terzic, Tony Lakatos, Johannes Enders und Lutz Häfner beteiligt waren. Das Album wurde für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert, und die internationale Kritik feierte Goods euphorisch als „emerging new force in the jazz scene“. Bald darauf wurde er 2005 als einziger Europäer von Wayne Shorter und Herbie Hancock in die Finalrunde der „Thelonious Monk Jazz Guitar Competition“ in Washington gewählt. Seitdem geht Torsten Goods auf ausgedehnte Konzertreisen in ganz Europa, Asien und den USA, wo er unter anderem auf Größen wie Bob James, Chris Potter, James Genus, Terri Lyne Carrington, Barbara Tucker, Dawn Tallman, Marcus Fugate, Jimmy Bruno, John Ruocco, Johannes Faber, Leszek Zadlo oder Patrick Scales traf.

2006 wurde Goods exklusiver ACT-Künstler, sein ACT-Debüt Irish Heart (ACT 9714-2) auf dem er seine irischen Wurzeln musikalisch verarbeitete, markiert einen entscheidenden Durchbruch: nicht nur bei einer breiteren Öffentlichkeit, sondern vor allem als Sänger rückte er ins Bewusstsein. Denn Goods verfügt nicht nur über ein virtuoses Gitarrenspiel, sondern auch über eine ungemein sensible und ausdrucksstarke Stimme, die im Blues ebenso zuhause ist wie in Swing und Pop. Die Irish Heart-Tour führte ihn nicht nur durch ganz Deutschland, sie brachte ihm auch Einladungen zu den großen Festivals wie dem Paris Jazz Festival, Jazz Baltica, den Leverkusener Jazztagen, den Jazzwochen Burghausen, JazzKaar Estonia, dem Pure Jazzfestival Den Haag, dem Traumzeitfestival und Wettbewerben, unter anderem in Brüssel sowie beim London International Jazz Competition, dem Montreux Jazz Guitar Competiton, und beim European Guitar Award in Dresden ein.
Mit dem zweiten ACT-Album 1980 (ACT 9719-2) erweitert Goods seine Bandbreite noch einmal erheblich. Mit Adaptionen herausragender Künstler des Jahres 1980 und mit gelungenen eigenen Kompositionen wandelt er nun auf den Spuren der großen Jazzgitarristen und Sänger wie Al Jarreau und Michael Bublé.

Benjamin Herman – Altsaxophon (2002-2004)

was twelve when he started playing saxophone and was already performing professionally at the age of thirteen. He has toured with large and small combos in the United States, Japan, Czech Republic, Italy, Portugal, Spain, Switzerland, South Africa and Russia, as well as appearing frequently at North Sea Jazz Festival. At 21 he received the Wessel Ilcken prize for best young jazz musician of the year. After which he was invited to take part in the 1991 Thelonious Monk Competition, along with Joshua Redman, Chris Potter and Eric Alexander. After graduating with honours at Hilversum Conservatory he studied with Dick Oatts at Manhattan School of Music in New York. By 25 Benjamin had worked with almost every respected group and musician in the Netherlands, and had started initiating his own projects.

Nils Landgren – Posaune/Gesang (2006)

The Man with the Red Horn
Der Posaunist Nils Landgren hat den europäischen Jazz der vergangenen zehn Jahre entscheidend mitgeprägt, vor allem mit seiner Funk Unit, aber auch bei den Konzerten mit Esbjörn Svensson oder als Solist der NDR-Bigband. Der Mann mit der roten Posaune sorgt immer für Furore auf der Bühne. Nicht nur bei „Funky ABBA“ hat er in den letzten Jahren gern auch einmal gesungen.

Geir Lysne - Komposition/Leitung(2009)

Der Komponist, Musiker und Dirigent Geir Lysne wurde1965 im mittelnorwegischen Trondheim geboren. Er studierte an der Königlichen Musikhochschule in Oslo. Zusätzlich zu seiner Arbeit mit dem mehr und mehr über die norwegische Grenze bekannten ”Geir Lysne Listening Ensemble”, arbeitet er als Lektor und Lehrer für ”Jazzarrangements und Kompositionen” an der Osloer Universität. Auch zahlreiche Lehraufträge als Dozent für Jazzkomposition an verschiedenen europäischen Ausbildungsinstitutionen gehören zu seinem Betätigungsfeld.
Geir Lysne hat von 1988-1992 an der “Norwegischen Musikhochschule” studiert. Sein Schwerpunkt lag auf dem Instrument Saxophon, anschliessend beschäftigte er sich mit dem Fach Komposition. Er stand unter dem direkten Einfluss bedeutender europäischer Lehrer dieser Fachrichtungen. Mit dem Orchester ”Oslo Groove Company” gewann er den “Norwegischen Jazz Preis” des Jahres 1992. 2000 wurde er für den Norwegischen “Tono Preis” (die Norwegische GEMA) für die beste Komposition des Jahres im Bereich Jazz nominiert. Nach Erhalt mehreren Stipendien im Zeitraum 2001-2003 erhielt er 2004 das “Staatliche Arbeitsstipendium” für Komponisten. 2006 bekommt er den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik verliehen.
Nach einer durch den Musikverein geprägten Kindheit und seiner Ausbildung an den verschiedenen Musikinstitutionen wurde er als Komponist, Arrangeur, Pädagoge und Musiker zu einer zentralen Person der Big Band-Szene des Landes. Geir Lysne arbeitete unter anderem mit Orchestern wie der “NDR Bigband", der “Big Band des Hessischen Rundfunks”, der “Klüvers Big Band” aus Dänemark wie auch mit “Store Stygga” aus Stockholm (Schweden) zusammen. In Norwegen kam es zur Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem “Norwegischen Bläser Ensemble”, dem “Kristiansand Bläser Ensemble”, dem “Trondheim Jazz Orchester” sowie allen fünf  professionellen Orchestern des norwegischen Millitärs.
Lysnes Kompositionen wurden in über 30 Ländern in Rundfunk und Fernsehen gespielt. Lysne wurde ausserdem in den deutschen Medien durch “DIE WELT”, das “Jazz Podium”, den “Deutschlandfunk” und “3SAT” vorgestellt und porträtiert.

Bob Mintzer – Tenorsaxophon (1993/1999/2001)

wurde 1953 in New Rochelle, New York, geboren. Er gilt weltweit als einer der besten Tenorsaxophonisten und hat sich einen großen Namen als Komponist und Arrangeur gemacht.
In den 70er und den frühen 80er Jahren spielte er zusammen mit Tito Puente, Buddy Rich, Art Blakey, Thad Jones, Mel Lewis, Sam Jones, Tom Harrel, Eddie Palmieri, Jaco Pastorius, David Sanborn  und Liza Minelli. 1990 kam Bob Mintzer zur hoch gelobten Formation der „Yellowjackets“, tourte mit ihnen seither durch die ganze Welt und spielte mit auf den Alben „Greenhouse“, „Live Wires“, „Like A River“, „Run For Your Life“, „Dreamland“ und“Blue Hats“. Bob Mintzer schrieb über 200 Bigband-Arrangements, viele der Stücke auf den letzten Aufnahmen der Bob Mintzer Big Band, der „GRP All-Star Big Band“ und auch der „Yellowjackets“ wurden von ihm geschrieben oder arrangiert. Zuletzt erschienen „Latin From Manhattan“ und „Homage to Count Basie“ auf DMP. "Ich habe täglich Tausende von Ideen ... ich denke ständig an Musik ... das wichtigste für meine Kompositionen ist, das aufzuschreiben, was ich höre." Als Mitglied der Buddy Rich Big Band begann er Bigbandarrangements zu schreiben. "Im Grunde hat Buddy mich zum Schreiben gezwungen. Ich habe vollkommen blind und naiv damit angefangen."

Bill Ramsey - Gesang (1999/2004-2008)

„Nicht nur ein Schlagerclown“ titelte schon 1966 die ADR, als sie die Qualitäten des Jazzsängers Bill Ramsey herausstellen wollte. Bis dahin war der als GI der US Air Force nach Deutschland abkommandierte Sänger und Pianist aus Cincinnati, Ohio nur als „Schokoladeneisverkäufer“ bekannt. Was keiner wusste: Da stand ein Vollblut-Jazzer auf der Bühne, zu dessen Idolen Fats Waller, Nat „King“ Cole und Ella Fitzgerald gehören. Noch immer haben wir „Pigalle“ und „Souvenirs“ nicht vergessen, aber längst hat alle wieder das Swing-Fieber erfasst. Bill Ramsey indes hat es niemals losgelassen. In den 50er Jahren galt er als Motor der deutschen Jazzszene zusammen mit Kurt Edelhagen und Albert Mangelsdorff. Seither hat er mit unzähligen Konzerten, CD- und TV-Aufnahmen das deutsche Jazzleben bereichert, wobei ihm die Arbeit mit Bigbands immer besonderen Spaß gemacht hat.

Florian Ross - Komposition/Leitung (2008)

Geboren 1972, studierte Florian Ross Klavier und Komposition in Köln, London und New York bei John Taylor, Bill Dobbins, Django Bates, Don Friedman und Jim McNeely.
Florian Ross geht gerne ungewöhnliche Wege: Zum Desinteresse am "Höher-Weiter-Schneller" passt seine Vorliebe für tiefere Tonregionen und wärmere Klangfarben. Für Töne, deren Farben  zwischen Blau, Orange und Terrakotta changieren.
Auf diese Grundierung lässt sich wunderbar aufbauen: Die Architektur ist mitunter kühn, aber niemals kühl. Intellekt und Gefühl schließen sich nicht aus, der Kopf hört auf den Bauch und umgekehrt. Die Musik strahlt das aus, was häufig propagiert und selten erreicht wird: Balance. Das Schlichte und Sangliche löst in ihm keine Unruhe aus, schon gar keinen nervösen Aktionismus. Er weiß, dass es "nicht nur auf das Was, sondern vor allem auf das Wie ankommt" - der Ton macht bekanntlich die Musik -  und dass "weniger (bisweilen) mehr ist". Ross komponierte und arrangierte unter anderem für Ensembles,  wie das Metropole Orchestra, Vancouver Jazz Orchestra, Oktoposse, BMI  Jazz Orchestra, Joe Lovano und RTE Dublin, Brussels Jazz Orchestra,  Cologne Contemporary Jazz Orchestra, sowie für den DLF, NDR, WDR, HR  und SWR.Unter vielen internationalen Auszeichnungen und Preisen erhielt er im Jahr 2000 den ersten Preis des Thad Jones Wettbewerbs der Danish Radio  Big Band und 2006 den WDR Jazzpreis für Komposition.

Maria Schneider – Komposition/Leitung (1995/1997/1999/2002/2006)

Maria Schneider ist eine der interessantesten Jazzkomponistinnen, die uns in den letzten Jahren begegnet ist. Ihre Musik ist so frisch, so persönlich und handwerklich so gekonnt, dass ich es kaum glauben kann.

Gene Lees

Nils Wogram – Posaune (2004/2005)

Nils Wogram wurde 1972 in Braunschweig geboren, wo er auch seinen ersten Posaunenunterricht erhielt. 1988 trat er ins Landesjugendjazzorchester Nieder-sachsen und 1990 ins Bundesjugendjazzorchester, Leitung Peter Herbolzheimer, ein. Dort hatte er Gelegenheit, Unterricht bei Bobby Burges und Bart van Lier zu nehmen. Als Solo-Posaunist gewann er bereits 1990 einen 1.Preis beim Wettbewerb "Jugend musiziert" , 1991 beim "Jazzpodium Niedersachsen", sowie 1992 einen Preis in der Kategorie Posaunenquartett.1992 - 1994 nahm er ein Stipendium an der "New school" in New York City in den Fächern Posaune, Komposition und Arran-gement u.a. bei Conrad Herwig, Slide Hampton, Kenny Werner und Maria Schneider wahr. Seine erste CD unter eigenem Namen erschien 1994 bei mons records("new york conversations"). Es folgten Studium in Köln bei Prof. Jiggs Whigham und  1995 der SWF-Jazzpreis sowie die zweite CD "Round Trip" bei "Enja Records".1997 erhielt er den Kulturpreis der "Münchener Abendzeitung" und den Kompositionspreis des "Int. Julius Hemphill Wettbewerbs". Seine dritte CD "Speedlife" mit seinem Quartett kam 1998 wiederum bei "Enja" heraus und im gleichen Jahr gewann er den Jazzpreis der Stadt Nürnberg, den Kulturpreis des Landes Nordrhein-Westphalen sowie den Jazzpreis des SWR.Im Jahr 2000 begann eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Pianisten Simon Nabatov, die genauso wie das neue Bandprojekt "root 70" in einer weiteren CD-Produktion gipfelte. Auch mit seinem Sextett und seinem Oktett folgten Studio-Arbeit(enja) und Konzerte. sextet / oktett «odd and awkward» (enja).2001 unternahm Nils Wogram mit seinem Quartett eine Südamerika-Tournee im Auftrag des Goethe-Instituts sowie im folgenden Jahr eine Russland-Tour mit "root 70" und Konzerte auf Europäischen Festivals wie Moers, Saalfelden, Willisau, dem North Sea Jazz Festival und anderen.

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nächster Auftritt:

GET THE SWING mit Bill Ramsey zugunsten von 25 Jahre SOS Hof Bockum
Samstag, 18.September 2010, 20:30 Uhr 
Lüneburg, Kulturforum Gut Wienebüttel, Konzertscheune